„Kultur macht stark“ – ein Förderprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Jan 30, 2018   //   von tanzZenit e.V.   //   Neuigkeiten, Projekte 2018, Projekte 2019  //  Kommentare deaktiviert für „Kultur macht stark“ – ein Förderprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

HELDEN

Das Bedürfnis nach Helden scheint so alt wie die Menschheit. Jeder kann sich etwas unter einem Helden oder einer Heldin vorstellen. Doch jede Vorstellung ist anders. Der Eine sieht vor sich einen wahren Muskelprotz, nur so vor Kraft strotzend. Der Andere fiebert lieber dem schlanken und schnellen Sportlertyp nach. Und der Dritte verbindet mit seinem ganz persönlichen Helden ein geniales Superhirn, eine fiktive Comicfigur, einen Helden des Alltags, eine reale Heldin, einen literarischen Helden …. Die Bandbreite ist groß und die Bücher sind voll von heldenhaften Geschichten. Ein Held oder eine Heldin definiert sich als jemand, der etwas Besonderes tut oder getan hat. Sie zeigen großen Mut oder Opferbereitschaft. Oft sind sie außerdem besonders stark oder klug oder haben außergewöhnliche Fähigkeiten. Welche Art Held oder Heldin es auch ist, die uns fasziniert, sie üben immer einen ganz besonderen Reiz auf uns aus. Lassen uns träumen von einer besseren Welt oder davon ebenfalls heldenhafte Taten zu vollbringen.“HELDEN“ möchte der Frage nachgehen, was Held oder Heldin sein bedeutet.

„HELDEN“ ist ein Tanzprojekt für 10 bis 15 Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren aus den Wohngruppen des VKKJ.

Bündnispartner: tanzZenit e.V. , VKKJ, Kulturkosmos Leipzig e.V.

Projektlaufzeit: 01.06.2019 bis 30.06.2020

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Kultur macht stark“, sowie dem Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen von ChanceTanz“.

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„Kästner kratzt uns“

Erich Kästners Geburtstag jährte sich am 23. Februar 2019 zu 120. Mal. Das nehmen wir zum Anlass, um uns intensiver mit dem Menschen Erich Kästner und seinem Lebenswerk auseinander zusetzen. Immerhin war er eine Zeitlang ein Bürger der Stadt Leipzig, so dass wir mit den Projektteilnehmen vor Ort auf Spurensuche gehen können. Ausgangspunkt für die Projektidee ist das Zitat von Erich Kästners: „Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.“ Erich Kästner war es also wichtig die Welt immer wieder auch durch Kinderaugen zu betrachten und nie den unvoreingenommenen Blick eines Kindes zu verlieren. Wir wollen der Frage nachgehen, was Kindheit bedeutet. Wie war Kindheit vor 120 Jahren und wie ist sie heute? Was können die Erwachsenen von den Kindern lernen? Warum soll man Kind bleiben? Die Welt durch Kinderaugen sehen: Wenn die Kinder die Welt regieren könnten, was würden sie verändern?

Ein Projekt für Grundschüler der 2. bis 4 Klasse.

Bündnispartner: tanzZenit e.V. , naTo Leipzig, Hort der 157. Grundschule

Projektlaufzeit: 01.05.2019 bis 22.12.2020

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Kultur macht stark“, sowie dem Bundesverband Tanz in Schulen e.V. im Rahmen von ChanceTanz“.

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„perlenTaucher“

… ist ein Projekt für 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahre. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Soziokulturelles Stadtteilzentrum Mühlstraße 14 e.V., Kulturkosmos Leipzig e.V. und Schule Thonberg (Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung d. Stadt Leipzig) gehen wir für 18 Monate (Juli 2018 bis Dezember 2019) auf Tauchgang.

Perlentaucher tauchen hinab in tief verborgene Welten und bringen die allerschönsten Dinge mit ans Tageslicht. Im Projekt wollen auch wir ganz tief hinab tauchen in die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Gemeinsam suchen wir nach den Schätzen unserer Gesellschaft – Werte, gesellschaftliche Normen, Gebote und allgemeingültige Umgangsformen sind die Themen für die Tanz- und Theaterarbeit. Geplant sind Ferienworkshops, wöchentliche Kurse und öffentliche Präsentationen.

Der Einstieg ins Projekt ist jederzeit möglich. Bei Interesse bitte eine Email an info@tanzzenit.de schicken, dann können wir den aktuellen Kurstermin mitteilen.

Gefördert von Künste öffnen Welten – einer Initiative des Bundesverbandes kultureller Kinder und Jugendförderung e.V.  und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Rückblick

 

„Eene meene Miste – Was ist in der Kiste“

… war ein Tanzprojekt für 10 bis 15 Grundschüler (1. bis 4. Klasse), das auf der angeborenen Entdeckungslust, Neugier und Phantasie der Kinder aufbaute. Dafür bildeten der tanzZenit e.V., das BAFF Theater Delitzsch e.V.  und der Hort Sonnenland ein vollkommen neues Bündnis. Die Projektlaufzeit war von August 2018 bis Mai 2019. Das ganze Projekt drehte sich inhaltlich um eine riesige alte Kiste, in der sich viele Schätze befanden. Der Phantasie der Kinder wurden keine Grenzen gesetzt. Ziel war es ein Tanzstück zu erarbeiten in dem alle Ideen als kleine Tänze umgesetzt und präsentiert wurden. Am 14. April war es dann soweit und wir konnten mit unserem Bewegungstheater im BAFF Theater Delitzsch eine erfolgreiche Premiere feiern.

Gefördert von Chance Tanz – einer Initiative des Bundesverbandes Tanz in Schule e.V. und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

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„Schwing die Hufe, Tanz und Groove“

„Schwing die Hufe, Tanz und Groove“ (Folgeprojekt von „100 ways2walk“) war ein Tanzprojekt für 10 bis 15 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Über den Zeitraum von 7 Monaten (Oktober 2018 bis April 2019) haben wir gemeinsam mit den Kindern ein Tanzstück entwickelt und am 24.03.2019 in der naTo Leipzig erfolgreich aufgeführt. Zur Umsetzung dieser Projektidee schloß der tanzZenit e.V., die naTo e.V. und der Hort der 157. Grundschule Leutzsch ein neues Bündnis.

Gefördert von Chance Tanz – einer Initiative des Bundesverbandes Tanz in Schule e.V. und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

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„100 ways 2 walk“

… ein buntes Potpourri an tänzerischen Szenen  wurde am 17.06.2018 in der naTo Leipzig vor einem begeisterten Publikum präsentiert.

„Das Tanzprojekt „100 ways 2 walk“ war für mich als Zuschauerin ein nachhaltiges Erlebnis. Schüler und Schülerinnen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen haben wunderbar zusammen harmoniert. Es war sehr beeindruckend, wie gut sich alle auf der Bühne und in den Abläufen zurechtgefunden haben. Man konnte nur erahnen, wie viel Arbeit und Übung hinter der Leichtigkeit und Kreativität der Tanzbewegungen steckt. Eine tolle Aufführung, die für Selbstbewusstsein bei den Tänzern und Begeisterung bei den Zuschauern gesorgt hat! Bitte mehr davon!“

(Lehrerin an der Schule Thonberg)

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